Positive und negative Verstärkung

Zeigt der Hund ein bestimmtes Verhalten, so hat dies direkte Konsequenzen. Hier einmal ein Beispiel: Reagiert der Hund auf einen Befehl, bekommt er Lob und Leckerli. Die positive Verstärkung wird angewendet.

 

 

Die negative Verstärkung meint, dass eine für das Tier unangenehme Konsequenz auf ein Verhalten nicht folgt oder beendet wird. Negative Verstärker sind also bestimmte Reize, die ein gewünschtes Verhalten, das dann gezeigt wird, verstärken. Das heißt, wenn der Hund einen Druck auf seinem Rücken spürt, ist das für ihn unangenehm. Er setzt sich daraufhin und bekommt gleichzeitig das Kommando „Sitz„. Allerdings muss mit der negativen Verstärkung vorsichtig umgegangen werden, denn manchmal reagiert der Hund dann nicht in der gewünschten Verhaltensweise, sondern es stellt sich ein so genanntes Meideverhalten ein.

Positive und negative Strafe

Bei der positiven Strafe wird ein Reiz, der als unangenehm empfunden wird, hinzugefügt. Rennt der Hund also los und springt in die Leine, wird er dies als unangenehm empfinden.

Bei der negativen Strafe wird ein positiver Reiz weggenommen. Soll der Hund etwas apportieren und wartet nicht bis zum Befehl, sondern springt sofort los, wird der Apportel weggenommen und das Spiel nicht weitergeführt.

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Positive und negative Verstärkung
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