Der Hund ist der beste Freund des Menschen – wenn er richtig erzogen ist

Die Hundeerziehung ist keine Wissenschaft. Es sollten jedoch einige Dinge beachtet werden, damit sich die gewünschten Erfolge einstellen und auch von Dauer sind. Durch diese Seite soll es Ihnen ermöglicht werden, die Grundlagen der Hundeerziehung kennen zu lernen. Betrachten Sie Ihren Hund als Partner, lernen Sie ihn besser kennen und vermeiden Sie die typischen Fehler bei der Erziehung Ihres Tieres.

Hundeerziehung Labrador

.                                                                                                                                         Wichtig ist, dass Sie wissen, welches Ziel Sie erreichen wollen

Hundeerziehung und Ausbildung sollen die Eigenschaften, die der Hund von Natur aus mitbringt, in die gewünschte Richtung lenken. Gute Eigenschaften sollen verstärkt und schlechte in den Hintergrund treten. Der Hund soll dazu gebracht werden, stets das gewünschte Verhalten in bestimmten Situationen zu zeigen. Dafür ist es wichtig, dass das Tier auf Sicht- und Hörzeichen reagiert. So sollte Ihr Hund zum Beispiel zu Ihnen kommen, wenn Sie ihn rufen. Hunde brauchen Regeln, denn auf diese baut die gesamte Hundeerziehung auf. Generell sollten die Aufgaben des Hundes müssen immer gleich sein, denn so stellt sich eine gewisse Gewohnheit ein.

Sie sollten sich bei der Erziehung Ihres Tieres überlegen, welches Ziel Sie erreichen wollen. Positive Verstärkung bringt Ihren Hund beispielsweise dazu, dass von Ihnen gewünschte Verhalten auch wirklich selbst zeigen zu wollen. Noch gibt es die Meinung, dass man einen jungen Hund nicht erziehen kann und man hiermit besser bis zum Erwachsenenalter des Tieres warten sollte. Doch damit kann das Zusammenleben unnötig erschwert werden, getreu dem Motto: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“!

Gerade bei großen und agilen Hunden oder bei Tieren mit einem angeborenen starken eigenen Willen ist es schwer, einmal angewöhnte Verhaltensmuster wieder abzugewöhnen. Schon in der Eingewöhnungsphase sollte der Hund daher die wichtigsten Regeln lernen. Hund und Mensch leben zusammen, müssen einander verstehen und sich von der ersten Sekunde aufeinander einlassen. Von Anfang an sollte daher richtig auf die einzelnen Verhaltensweisen reagiert werden. Unarten sollten nicht erst hingenommen und dann später bekämpft werden.

Lernen Sie Ihren Vierbeiner besser kennen und erfahren Sie, was Beschwichtigungssignale (Calming Signals) sind. Erfahren Sie außerdem, wie wichtig soziale Kontakte für den Hund sind und was Stress bei Hunden bedeutet. So lassen auch die Erfolge in Bezug auf die Leinenführigkeit oder die verschiedenen Kommandos nicht allzu lange auf sich warten.

7 Tipps zum Thema Hundeerziehung:

Leinenführigkeit trainieren

Den Hund zur Stubenreinheit erziehen

Das Kommando Platz

Beschwichtigungssignale

Positive und negative Verstärkung

Stress bei Hunden

Konditionierung beim Hund                                                                                                                                                   

Einige große Fehler, die Sie bei der Erziehung Ihres Tieres vermeiden sollten:                                                                                                       .

Wenig Kontakt zu anderen Hunden

Zu wenig Kontakt zu anderen Artgenossen führt später oft zu Problemen. Ihr Hund kann dann nämlich Ängste vor anderen Hunden entwickeln, da er nicht weiß, wie er sich diesen gegenüber verhalten soll.         .                                                                                                                                                                  Falsches Verhalten ignorieren
.                                                                                                                                                    Wenn Sie Ihrem Hund immer wieder erlauben falsche Verhaltensweisen zu zeigen, wird ihr Hund denken, dass sein Verhalten richtig ist. Er wird es daher auch nicht ändern.                   ..                                                                                                                                                              Den Hund schlagen

Sie sollten Ihren Hund niemals schlagen, denn Ihr Haustier ist ein feinfühliges Lebewesen, dass mit Würde und Respekt behandelt werden möchte! Ein Hund, der bei jeder Handlung Angst vor Schmerzen haben muss, steht ständig unter Stress einen Fehler zu machen. Ein grober Umgang zerstört die Bindung zwischen Mensch und Hund und führt meistens zu einer Verschlimmerung der Verhaltensprobleme!                                                                        ..                                                                                                                                                               Keine klaren Regeln
 .
Regeln die einmal aufgestellt werden, sollten auch eingehalten werden! Natürlich kann es Ihnen in machen Situationen schwer fallen, ihrem Hund etwas auszuschlagen! Aber bitte denken Sie daran: Ausnahmen können Ihren Hund dazu bringen, an dem zuvor gelernten zu zweifeln. Um Missverständnisse zu vermeiden, zeigen Sie am Besten ein angemessenes Maß an Durchsetzungsvermögen.
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Den Hund nicht genug auslasten
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Beschäftigen Sie sich zu wenig mit Ihrem Hund, lebt er seinen Jagdtrieb womöglich zu Hause aus. Unter Umständen kann er sogar aggressiv reagieren. Sorgen Sie daher dafür, dass Ihr Hund jeden Tag ausreichend Bewegung hat. Auch geistig können Sie Ihren Hund mit verschiedenen Übungen spielend fördern.
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Den Hund an der Leine ziehen lassen
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Diese Verhaltensweise kennen viele Hundebesitzer. Leider ist auch dieses Verhalten anerzogen. Wenn Sie Ihren Hund an der Leine ziehen lassen, belohnen Sie Ihn in seiner Verhaltensweise und zeigen Ihm somit, dass er schneller ans Ziel gelangt.
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Auf Betteln reagieren
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Auch wenn es manchmal schwer fällt: Geben Sie dem Betteln Ihres Hundes am Tisch nicht nach. Ihr Hund wird es ansonsten immer wieder versuchen, da er hiermit ja erfolgreich ist.

 

An dieser Stelle möchte ich Sie noch auf einen Kurs zur Hundeerziehung hinweisen. Ob dieser für Ihren Hund geeignet sein könnte, müssen Sie natürlich selber entscheiden. Dies kann ich leider nicht beurteilen, da ich die Fähigkeiten und Probleme Ihres Hundes ja gar nicht kenne. Bilden Sie sich daher am Besten Ihre eigene Meinung. Hier erfahren Sie mehr über den Kurs.                                                                                                                                                        .

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